UNTERNEHMENSCOACHING: Produktneueinführung

Situation:

Ein Unternehmen bietet ein neues Produkt an, das keine offensichtliche Ergänzung zur
bestehenden Produktpalette darstellt.

Es wurde intern eine Kleingruppe beauftragt, die für die Vermarktung und Positionierung
des neuen Produktes verantwortlich ist. Diese Gruppe ist hoch motiviert, wird aber im
Gesamtunternehmen als Insel wahrgenommen und kaum unterstützt.

Das neue Produkt erfordert einen Imagewandel intern und extern. Da dies intern als
Gefahr und extern als schwache Positionierung wahrgenommen wird, geht die Umsetzung
sehr schleppend und unsicher voran. Interne Verständnislosigkeit erschwert die
Arbeitsprozesse und die schwache externe Positionierung fördert Konfusion beim Kunden.

Intervention:
Wir konzentrieren uns im ersten Schritt auf die Gemeinsamkeiten der bestehenden und
neuen Produktpalette und erarbeiten in mehreren Workshops mit den verantwortlichen
Personen Strukturen und Ergänzungsvarianten zum bestehenden Sortiment.

In einem weiteren Workshop erarbeiten wir gemeinsam die einzigartigen Merkmale jedes
Produktbereiches und welche produktübergreifenden Unterstützungsmaßnahmen möglich
sind, um Synergien nutzbar zu machen. Dabei wird klar, dass es systemische Barrieren
zwischen den Vertretern des Bewährten und den Initiatoren der Neuorientierung gibt.
Diese werden in einem eigenen Workshop mit Vertretern beider Richtungen mit Hilfe
einer Organisationsaufstellung aufgelöst.

In weiterer Folge wird ein Bonussystem definiert und implementiert, das die wechselseitige
Unterstützung nachhaltig fördert.

Der nächste Schritt ist die Integration der neuen Gruppe in die bestehende Unternehmens-
kultur und das Transparentmachen ihrer Arbeitsabläufe und Vorhaben am Markt.

Wir implementieren jeweils 2 Personen als Schnittstellen-Koordinatoren zwischen den
beiden Produktbereichen, um in regelmäßigen Abständen Informationen auszutauschen
und gemeinsam mögliche Aktivitäten abzustimmen. Diese Workshops werden von uns
moderiert. Dabei steht unser wirtschaftliches und psychosoziales Know-how als
Navigationshilfe zur Verfügung.

Die jeweiligen Ergebnisse werden intern und extern mit Kundennutzen und Imagetransparenz
vermarktet.

Resultat:
Intern steigt die Wertschätzung für den bestehenden und den neu implementierten Bereich.
Die Kunden verstehen die neue Produktpalette als Ergänzung und als erweiterte Kompetenz
des Lieferanten.

‹‹ zurück