Lernfähigkeit

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... umfasst die Fähigkeit, die eigene KompetenzGesamtkompetenz setzt sich zusammen aus:
 
• Methodenkompetenz
• fachlicher Kompetenz
• Erfahrungskompetenz
• Soft Skills (sozialer Kompetenz)
einzuschätzen, sich lösungsorientierte Informationen organisieren zu können, diese adäquat zu strukturieren, zu generalisieren und in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden.
 
Ebenen des Lernens:
• Lernen 0. Ordnung ist die primitivste Art des Lernens, z.B. eine stereotype Reaktion: "Ich "lerne" von der Werkssirene, dass es zwölf Uhr ist."
• Lernen 1. Ordnung ist etwas komplexer. Beispiele sind "mechanisches Lernen" oder die klassische Konditionierung im Behaviorismus: eine Person "lernt", auf einen Reiz auf eine neue Weise zu reagieren.
• Lernen 2. Ordnung ist eine "Veränderung im Lernen 1. Ordnung" (Meta-Lernen). Eine Person "lernt" z.B. verschiedene konditionierte Reaktionen und entwickelt daraus Theorien über Menschen allgemein und über sich selbst. Diese Theorien fassen viele Lernerfahrungen zusammen und interpretieren sie in einer verallgemeinerten Weise. Dies geschieht durch Interpretation und Generalisierung.
• Lernen 3. Ordnung bezieht sich auf den Kontext von Lernen 2. Ordnung. Dabei werden grundlegende Vorannahmen in Frage gestellt, z.B. Modelle über den Menschen und das eigene Ich. Damit wird ein umfassendes Bild in einem neuen Rahmen ermöglicht.